13.9.2016

Mit „Wolke auf Reisen“ in der Wildnis - eine echte Herausforderung

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Tim und Patrick, zwei Auszubildende des Ausbildungsjahrgangs 2015, haben in diesem Sommer an einem Outdoortraining im polnischen Drawienski-Nationalpark teilgenommen. Schon im vergangenen Jahr waren drei Auszubildende dabei und sind trotz aller Anstrengungen begeistert heimgekehrt.

Zu Fuß und mit dem Kanu legten sie mit ihrer Outdoor-Trainerin Myriam Schade insgesamt 111 Kilometer durch unberührte Landschaften zurück. Ein „Abenteuer mit Dir selbst und anderen“ hatte der Veranstalter, „Wolke auf Reisen“, den Jugendlichen versprochen. Dieses Versprechen spielt auf die Aufgaben an, die zwischendurch zu bewältigen waren. Dabei ging es vor allem um die Auseinandersetzung mit jenen Dingen, die den Teilnehmern im Leben wirklich wichtig sind: um ihre Ziele, um ein gutes Miteinander, Vertrauen und Selbstvertrauen. Und darum herauszufinden, dass jeder Einzelne in der Lage ist, weit mehr zu erreichen, als er oder sie vielleicht gedacht hat.

  

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Gefördert wird dieses Jugendprogramm, das für junge Menschen ab 16 Jahren offen ist, von der Deutschen Sportjugend. Wer mehr darüber erfahren möchte, findet Informationen unter http://www.outdoored.de/index.php/de/

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Patrick Schild, der bei ubs eine Ausbildung zur Fachkraft im Gastgewerbe macht, schildert hier seine Erlebnisse.

  pic038   Meine Reise nach Polen                    

Am 16ten August fuhr ich mit einer Reisegruppe, zwei Mädchen, sechs Jungen, mit dem Zug zu einem Outdoortraining nach Polen. Unser Ziel war der Drawinski-Park (Narodowy). Die Tour bestand aus 37 km wandern und 74 km paddeln.

Bei unserer Ankunft gab es erstmal ein Abendessen in einer Hütte, dann ging es an das Zeltaufbauen. Myriam und Christian, unsere Betreuer halfen uns dabei. Nach getaner Arbeit setzten wir uns an das Lagerfeuer.

Am nächsten Tag ging es los mit einer Wanderung zum nächsten größeren Ort, den wir am späten Nachmittag erreichten. Wir waren ziemlich kaputt. Hier mussten wir erneut unsere Zelte aufbauen. Auch am zweiten Tag stand eine Wanderung auf dem Plan. Wir sind an diesem Tag stundenlang an einem Zaun entlanggegangen, der von Pflaumenbäumen gesäumt war, sodass wir ständig naschen konnten. Unser Essen kochten wir uns selbst auf einem Spirituskocher. Wir wechselten uns dabei ab.

Nach zwei Tagen mussten wir nicht mehr wandern, sondern durften mit dem Bus fahren, der uns an die Drawa zu einer Kanutour brachte. Zu Beginn gab uns Myriam eine Einweisung ins Paddeln. Die Tour auf dem Fluss haben wir gut gemeistert. Wir sind jeden Tag in 5 Kanus unterwegs gewesen bis zu unserem Ziel „Kreuz“.

Auf dem Weg dorthin mussten wir stets Hindernissen wie z.B. Bäumen, Steinen und Ästen ausweichen. Der Fluss hatte eine Geschwindigkeit von ca. 5 km/h. In Kreuz blieben wir auf dem Campingplatz zwei Tage, bevor wir am 27ten August die Heimreise antraten.

Es war für mich eine sehr tolle Erfahrung, und ich würde diese Tour gerne wiederholen.

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 18.2.2016

Visionen-Workshop im Februar

Eine Besonderheit von ubs e.V. ist das ausbildungsbegleitende Projekt „Visionen entwickeln“. Es wird durch die Unterstützung der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, ermöglicht und beschert den Auszubildenden der Jahrgänge 2014 und 2015 zusätzliche Lerneinheiten. In den Workshops und Einzelcoachings mit ihren Ausbildungscoaches - Susanne Diehm und Jutta Michaud -  werden Selbstvertrauen, Teamgeist, Kommunikations- und Konzentrationsfähigkeit sowie Kreativität und weitere individuelle Kompetenzen geschult. Wozu das gut sein soll? Ganz einfach: Wer auch in schlechten Momenten glaubt, den Ausbildungsalltag bewältigen zu können und Methoden kennt, mit denen man sich wieder aus dem Motivationstief ziehen kann, wird nicht so schnell aufgeben und die Ausbildung fortsetzen. Das Kommunikationstraining hilft dabei, Konflikte auf Augenhöhe anzusprechen und lösen – anschließend kann die Arbeit unbelastet weitergehen.

Im Februar hatten beide Ausbildungsjahrgänge für jeweils zwei Tage einen ihrer vierteljährlichen Großworkshops. Für beide Gruppen stand als Auftakt ein Ausflug in die Feinkostabteilung des KaDeWe auf dem Programm.

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  Im KaDeWe

Für Einige war dies der erste Besuch im Luxuskaufhaus - über die Preise wurde anschließend ausführlich diskutiert. In der Obst- und Gemüseabteilung wurde nicht nur einfach geschaut, sondern es musste ein dreiseitiger Fragebogen ausgefüllt werden. Die Coaches hatten den Kaufhausbesuch als Rallye konzipiert, damit neben visuellen Eindrücken auch die Warenkunde nicht zu kurz kommt. Neben Fragen zum Angebot mussten auch Informationen über Inhaltsstoffe gesammelt werden, die z.B. für Allergiker wichtig sind. Und weil zur sinnlichen Wahrnehmung auch das Schmecken gehört, durften sich die Jugendlichen eine Frucht oder einen Salat aussuchen, die/den sie noch nie zuvor gegessen hatten. Zurück im Palladin gab es dann eine Verkostung – nachdem in Kochbüchern und im Internet recherchiert worden war, welche Zubereitungsmöglichkeiten es gibt.  

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Exotische Beute",    Eigenkreation Salat mit Kumquat und Melonfruit

Eindrücke und Werbematerial aus der Geschirr-, Besteck- und Dekorationsabteilung mussten am nächsten Tag in ein Projekt integriert werden. Zu ersinnen war eine kleine Geschichte, in der ein Anlass für ein 3-Gang-Menü erzählt wurde. Anschließend wurde dieses Menü theoretisch kreiert, inklusive Geschirr, Besteck, Gläsern und Dekoration.  

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Ideen sammeln für die Menüs – auch mit spielerischen Methoden

Besonders gute Ergebnisse gab es in der Gruppe des ersten Ausbildungsjahres. Dort wurde sogar der Wunsch laut, so ein Gesamtprojekt einmal in die Realität umzusetzen – gerne auch nach Feierabend, wenn die Küchen frei sind. Die Coaches freuen sich: Projektarbeit motiviert.

 

26.2.2015

ubs-Azubis erhalten Patenschaftsurkunde

Für die Auszubildenden des ersten Lehrjahres war der 26. Februar ein besonderer Tag. Auf Einladung der Bezirksbürgermeisterin von Tempelhof-Schöneberg, Angelika Schöttler, stand ein Besuch im Rathaus an. Frau Schöttler, die für den kompletten Jahrgang eine Patenschaft übernommen hat, empfing die Jugendlichen zur festlichen Übergabe der Patenschaftsurkunde und einem kleinen Rahmenprogramm.

 

gruppenfoto urkunde verlesen

Zunächst ging es in den Filmsaal des Rathauses. Dort wurden sie von Frau Gut von der Wirtschaftsförderung und der Bürgermeisterin begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurde ein Film über die Anfänge des Café Palladin und der Kochschule gezeigt. Schon damals war der ehemalige Bürgermeister Herr Band sehr an der Ausbildung interessiert. Mit dem Paternoster ging es anschließend in die 1. Etage. Für beinahe alle Azubis war es die erste „Fahrt“ mit dieser altehrwürdigen Variante des Fahrstuhls, auf den man während der Fahrt auf- und abspringt. Nur noch 23 Exemplare gibt es davon in Berlin, einige davon in privater Hand. Schließlich ging es in den John-F.-Kennedy Saal, wo Frau Schöttler zunächst die Vereinbarung verlas und schließlich gemeinsam mit den Jugendlichen die Patenschaftsurkunde unterschrieb.

 

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Verbunden ist damit dass Versprechen, dass jedes „Patenkind“ die Bürgermeisterin persönlich anrufen darf, wenn in der Ausbildung Probleme auftreten. Wie bei einer Patenschaft, wie wir sie aus dem religiösen Bereich kennen, übernahm Frau Schöttler die Verpflichtung, ihre Patenkinder tatkräftig zu unterstützen. Damit ist auch das Versprechen verbunden, die Azubis nach erfolgreicher Abschlussprüfung in der Bewerbungsphase für eine erste Festanstellung mit Rat und Tat zu begleiten. Dieses Versprechen ist in der heutigen Zeit Gold wert und kann kaum genug gewürdigt werden! Vor der endgültigen Verabschiedung konnten alle die Gelegenheit nutzen, sich das Arbeitszimmer der Bürgermeisterin anzuschauen.

 

22.09. Kommunikationstraining

Am Samstag hatten unsere neuen Azubis ihr erstes Kommunikationstraining.
Auf dem Foto zu sehen sind in der hinteren Reihe: Antonia, Feyza, Ferhad, Nico und Hussein. Vorne: Vanessa, Sabrina, Selma, Cem und Adrian. Es fehlen: Jenny, Samah, Silvan und Mike.

 

 

12.09. Sommerfest 2014 

„Regnet es, oder regnet es nicht?“ lautete am Freitag die bange Frage. Doch als sich die gut gelaunten ubs-Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen um 15.00Uhr auf dem Sportplatz des Pestalozzi-Fröbel-Hauses einfanden, hatte scheinbar auch Wettergott Petrus ein Einsehen. Bis zum Schluss wurden die bunten Fußballtrikots nur beim Schwitzen nass und die leckeren Snacks aus den Küchen konnten nebenbei im Trockenen verzehrt werden.

 

Angetreten zum Kampf um den ubs-Pokal waren „die Tempelritter“ (Team MvR), „The Devils“ (Team PFH), „Berkli“( Team Bernhard-Lichtenberg-Kita und Kita Kladower Damm), „5 Sterne Deluxe“ (Kochschule) und „Die flotten Teufel“ (Büroteam). Letztendlich ging das Team der Kochschule siegreich aus dem fairen Wettkampf hervor. Den 2. Platz erkämpften sich „the Devils“, die „Tempelritter“ kamen auf Platz 3. Auch wenn es nur einen Pokal geben konnte, musste am Freitag niemand leer ausgehen: Alle Mitspieler erhielten am Ende eine Teilnehmerurkunde.

 

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19.9.2014

Projekt: Visionen entwickeln, Visionen realisieren: Ausbildung beenden, Job erhalten, im Erwerbsleben gefestigt sein

Alle ubs-Azubis, die in diesem Jahr ihre Ausbildung begonnen haben, dürfen an einem ganz besonderen Projekt teilnehmen, das mit Mitteln aus dem Etat der Schöneberger Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler gefördert wird. Während ihrer dreijährigen Ausbildungszeit werden sie von den Kunst- und Lerntherapeutinnen Susanne Diehm und Jutta Michaud begleitet, die als „Coaches“ dazu beitragen möchten, dass möglichst alle eine Vision für ihr (Berufs-)leben entwickeln und ihre Ausbildung erfolgreich beenden. In Workshops und Kleingruppen, die fester Bestandteil der Ausbildung und damit verbindlich sind, werden sie die Jugendlichen dabei unterstützen, konstruktiv mit „Motivationshängern“, eventuellen Konflikten oder schwierigen Situationen umzugehen. Mit kunst- und schreibtherapeutischen Angeboten, Sport, persönlicher Zuwendung und Gesprächen, Kommunikations- und Bewerbungstrainings werden sie die Jugendlichen immer wieder zum „Dranbleiben“ ermutigen. Gearbeitet wird mit  kreativen Übungen, die nicht direkt etwas mit der Ausbildung zu tun haben, aber geeignet sind, um Stärken zu entdecken und weiterzuentwickeln. Auch um Wertevermittlung geht es in diesem Projekt.  „It needs a team to build a dream“ ist das Motto der „Coaches“. Sie möchten den Azubis vermitteln, dass Erfolge, beispielsweise der Sieg der deutschen Elf bei der Fußballweltmeisterschaft, nur erreichbar sind, wenn alle Beteiligten sich gegenseitig unterstützen, Verantwortung füreinander übernehmen und sich gegenseitig über “Durststrecken” hinweghelfen. Dazu werden in den Workshops  auch ganz praktische Dinge trainiert, z.B. wie man Kritik so üben kann, dass sich niemand verletzt fühlt.

 

 

Azubis unterwegs

Nach Herzenslust "in den Seilen hängen" durften die erfolgreichen Teilnehmer des 1. ubs - Azubi-Award im Kletterpark Jungfernheide. Die Füße sollten dabei allerdings in luftiger Höhe  auf den schmalen Balancierstangen bleiben.  "Es hat total viel Spaß gemacht", erzählten Jenny und Hüseyin am Montag begeistert. "Wir haben die blaue, die grüne und zum Teil sogar die rote Klettertour geschafft". Eine reife Leistung, die manchmal Überwindung erforderlich machte. Aber unsere Azubis sind eben auch im Klettern "top".

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An die Spargel fertig los ...!

Bei sonnigen Temperaturen fuhren wir heute aufs Land, genauer gesagt nach Beelitz, auf den Spargelhof Elsholz und erbrobten uns im Spargelstechen. Die Ausbeute kann sich für AnfängerInnen wahrlich sehen lassen. Knapp 50kg brachten wir nach 1,5 Stunden schweißtreibender Arbeit auf die Waage. Das anschließende Spargelessen konnte dann umso mehr genossen werden. Wer nun auch Lust auf Spargel bekommen sollte, der kann sich diese Woche noch in der Kochschule verwöhnen lassen  biggrin.

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ubs e.V. Azubis feuern Hertha an!

Im April 2011 besuchten einige Auszubildende von ubs e.V. das Berliner Olympiastadion um die Hertha gegen den VFL Osnabrück anzufeuern.
Bei strahlendem Sonnenschein und einem 4:0 Sieg für die Berliner hatte sich der Ausflug ins Stadion doch gelohnt.
Ein Dankeschön an Hertha BSC Berlin und die Berliner Freunde, die uns die Karten zur Verfügung gestellt haben.
Einige Impressionen

Konditorin in Moskau

Zum 20 Jahrestag der Partnerschaft zwischen Berlin und Moskau reiste der regierende Bürgermeister Klaus Wowereit gemeinsam mit dem Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer, Mitgliedern der Friseur-, Fotografen- und Konditoreninnung mit Auszubildenden in die russische Hauptstadt. Mit dabei ein Konditorlehrling von ubs e.V.
Seit 2004 existiert ein Austauschprogramm für Auszubildende beider Städte. Die mitgereisten Azubis zeigten in der Moskauer Oper ihr Können. Gemeinsam mit ihren russischen Kollegen schufen die Konditorenazubis eine leckere Geburtstagstorte.

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Ubs Azubis machen einen Theaterworkshop.

Die Jugendlichen absolvieren gemeinsam mit dem Schauspieler Dierk Prawdzik ein Wochenende neuer Aufgaben.
Es geht um soziale Kompetenzen aber vor allem um Spaß.
Wir danken den Berliner Freunden für ihre Spende, die uns dieses Projekt ermöglichte.

 

 
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