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Projekt GAST unterstützt Berliner Gastronomie-Betriebe bei der Ausbildung  (Projekt abgelaufen)

 

In der Berliner Gastronomie gibt es eine Vielzahl an kleinen und mittelständischen Betrieben– vom klassischen Hotelrestaurant bis zum rustikalen „Italiener“ und türkischem Cafébetrieb.

Weit über 100 dieser Betriebe bilden Jugendliche in den Berufen Fachkraft im Gastgewerbe, Koch/Köchin oder Restaurantfachkraft aus.
Viele Betriebe leiden unter einem deutlichen Nachwuchsmangel und stehen nun vor dem Problem, eine(n) „passgenaue(n)“ Bewerber(in) zur Besetzung ihres Ausbildungsplatzes zu finden. Aus Sicht der Unternehmen gibt es allerdings zu viele „ausbildungsunreife“ Jugendliche, die neben einer unzureichenden schulischen Vorbildung bzw. einer problematischen Schulkarriere fehlende Sozialkompetenzen aufweisen. Da ein großer Teil der Jugendlichen einen Migrationshintergrund aufweist, spielen sprachliche Probleme ebenfalls eine Rolle.

In der Ausbildung können diese Defizite zu Ausbildungsabbrüchen führen, die für alle Beteiligten von großem Nachteil sind:
Die Jugendlichen haben ohne einen Ausbildungsabschluss sehr schlechte Chancen auf dem Arbeitsmarkt - die Betriebe haben erfolglos Zeit und Geld investiert und leiden unter der fehlenden Arbeitskraft.

ubs e.V. möchte mit seinem Projekt GAST Ausbildungsabbrüchen präventiv begegnen und kleine und mittelständische Gastronomiebetriebe ganz konkret bei der Ausbildung ihres Fachkräftenachwuchses mit 4 Projektmodulen unterstützen, die bei den oben genannten Problemen ansetzen.

 

Die Module auf einen Blick

 

Modul Theorie: Vorbereitung auf die theoretische Abschlussprüfung

In kleinen Gruppen oder im Einzelunterricht werden theoretische, prüfungsrelevante Inhalte aus der Berufsschule mit unserer Lehrerin Barbara Schmithals wiederholt, geübt und gefestigt. Die Azubis haben die Möglichkeit, Versäumtes aus der Berufsschule aufzuholen oder Inhalte, die sie nicht verstanden haben oder sich nicht merken konnten zu bearbeiten. Mit Prüfungsarbeiten wird die Prüfungssituation simuliert und veranschaulicht.
Jede(r) Auszubildende kann sich in 40 Stunden im Theorie-Modul auf seine Prüfung vorbereiten.

Modul Praxis: Vorbereitung auf die praktische Abschlussprüfung

Die Auszubildenden bereiten sich im Praxis-Modul auf ihre praktischen Prüfungen vor. Angehende Köche und Köchinnen kochen ihr Prüfungsmenü, gestalten die Menü-Karte und üben das Verkaufsgespräch. Das Gastgespräch spielt selbstverständlich auch für die Servicekräfte eine große Rolle. Für die Restaurantfachkräfte steht neben den Bararbeiten auch das Tranchieren, Filettieren und Flambieren im Mittelpunkt dieser Lerneinheit.
Für dieses Modul stehen jedem/jeder Auszubildenden 20 Stunden Übungszeit unter Anleitung eines Ausbilders zur Verfügung.

 Praxis 2    Praxis 4

 Projektteilnehmer beim Übungsdinner: Angehende Köche kochen 3-Gänge-Menüs mit dem Warenkorb ihrer bevorstehenden Abschlussprüfung, angehende Servicefachkräfte üben unter Prüfungsbedingungen das Servieren sowie das Gast-Gespräch

 

 

Modul Kommunikationstraining für Auszubildende

Wie wirke ich eigentlich auf andere - auf Kollegen, Gäste, meine AusbilderInnen oder vielleicht auch auf das Prüfungskomitee? Wie kommt es zu einem Konflikt und wie kann man konstruktiv mit Problemen am Ausbildungsplatz umgehen? Was tun wenn´s knallt? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt des Kommunikationstrainings für Auszubildende, das an 2x2  Tagen durchgeführt wird. Hier treffen sich Auszubildende aus allen teilnehmenden Betrieben und überprüfen und überdenken ihr eigenes Kommunikationsverhalten.

 

Modul Kommunikationstraining für Ausbildungsverantwortliche

Ausbildungsverantwortliche bilden Jugendliche nicht nur im praktischen Teil ihrer Ausbildung fachlich aus, sondern sind im täglichen Kontakt mit ihren Azubis häufig wichtige Ansprechpartner für deren Sorgen und Nöte im noch sehr neuen "Berufsalltag" oder auch in anderen Lebensfragen. Manchmal sind sie auch Leidtragende fehlender Kompetenzen und kämpfen mit Problemen wie Unpünktlichkeit oder mangelnder Zuverlässigkeit. Aber auch kulturelle Unterschiede, die auf einem gegenseitigen Unverständnis gründen, können zu Schwierigkeiten in der Ausbildung führen. In dem Modul "Kommunikationstraining für Ausbildungsverantwortliche" haben Ausbilder und Ausbilderinnen die Möglichkeit, sich mit KollegInnen aus anderen Betrieben auszutauschen und sich mit Themen wie z.b. "Richtiges" Loben und Kritisieren, Motivation von Auszubildenden oder Konfliktgesprächen auseinander zu setzen.

Die Kommunikationstrainings für Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche wurden von unserem Konflikttrainer Dierk Prawdzik an jeweils 2x2 Tagen/Gruppe durchgeführt.

 Ziel des Xenos-Programms ist es, arbeitsmarktbezogene Aktivitäten mit Maßnahmen für Toleranz, Demokratie und Vielfalt zu verbinden.

 

Ergebnisse:

Ein Teil der Projektergebnisse wurden in Form eines Leporello zusammengefasst. Als Ausbilderleitfaden soll diese Zusammenfassung die Ausbildungsverantwortlichen in jenen Bereichen unterstützen, in denen während des Projektes die größten Defizite festgestellt wurden. Der Leitfaden benennt häufige Probleme der Auszubildenden und bietet praktische Lösungen, Übungen und Tipps an, die leicht in den Berufsalltag zu integrieren sind.

ubsgastvorderseite

 

ubsgastinnenseite

Download als pdf

 

Mehr über Xenos erfahren Sie unter: www.esf.de

Xenos Integration und Vielfalt

 

Das Projekt wird im Rahmen des Bundesprogramms Xenos "Integration und Vielfalt II" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert. 

 

 

Bundesministerium für Arbeit und SozialesESF Europäischer Sozialfonds für DeutschlandEuropäische Union

 


Informationen:
ubs e.V., Geschäftsstelle
Tel: 030/873 69 93

 

 

 
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